Der erste Tierarztbesuch ist nicht nur für Frauchen und Herrchen, sondern vor allem für den vierbeinigen Liebling eine neue, aufregende Erfahrung. Damit der erste Kontakt der jungen Hunde mit unserer Klinik mit vielen positiven Erlebnissen verknüpft wird, veranstalten wir regelmäßig unsere „Puppy Party“. Hier haben Welpen und Ihre Besitzer die Möglichkeit, unsere Tierklinik in einer ruhigen Atmosphäre und auf positive Art kennenzulernen.

Die „Puppy Party“ findet am Mittwoch, den 31.07.2019 um 13:30 Uhr statt. Teilnehmen dürfen alle Hunde bis zu einem maximalen Alter von 6 Monaten. Aufgrund der begrenzten Teilnehmerzahl bitten wir um Anmeldung (mit Name und Telefonnummer) bis spätestens 29.07.2019 per Mail an office@tierklinik.at oder telefonisch während unserer Ordinationszeiten.

Mimmi wurde zu uns überwiesen um die Blasensteine (siehe Bild) operativ entfernen zu lassen.

Die Enstehung von Blasensteinen bei Hunden kann durch verschiedene Faktoren ausgelöst bzw. begünstigt werden. Dazu gehören unter anderem der Mineralstoffgehalt im Hundefutter, eine geringe Flüssigkeitsaufnahme, Infektionen der Harnwege sowie die genetische Veranlagung.
Die Symptome machen sich meist erst ab einer gewissen Größe der Blasensteine bemerkbar. Oft fällt den Besitzern auf, dass der Hund häufiger uriniert und dabei aber nur kleine Mengen Harn absetzen kann. Zudem ist der Urin oft blutig verfärbt.

Die 5-jährige Hündin Mimmi wurde in unsere Klinik überwiesen, da Sie mehrere kleine und einen großen Blasenstein hatte. Diese sind auf dem Röntgenbild (siehe 2. Bild) eindeutig zu erkennen. Mimmi leidet an Epilepsie und ist daher ein Risikopatient für eine längere Narkose. In unserer Klinik werden alle Patienten während der Narkose von unseren Anästhesistinnen überwacht. Zudem werden mit unseren modernen Geräten alle Vitalparameter (EKG, Sauerstoff, Atmung, CO2, Blutdruck,…) ständig kontrolliert.

Mimmi hat die Operation gut überstanden und durfte wenige Stunden nach der Operation schon wieder in die häusliche Pflege entlassen werden. Wir wünschen Mimi alles Gute.

Bei der Leptospirose handelt es sich um eine Zoonose, also um eine Krankheit, die vom Hund auf den Menschen übertragen werden kann. Leptospiren werden von Nagetieren – vor allem von infizierten Ratten und Mäusen – ausgeschieden. Eine Ansteckung des Hundes und des Menschen erfolgt dann durch den Kontakt mit infektiösem Urin der kranken Nager. In erster Linie lauert die Gefahr in stehenden Gewässern und Pfützen, bei denen sich der Hund durch trinken oder baden anstecken kann.

Die ersten Symptome treten einige Tage nach der Infizierung auf. Die Krankheitszeichen sind nicht spezifisch, sondern variieren von Hund zu Hund. Von Inappetenz, Erbrechen, Fieber und , Trägheit reichen die Symptome bis hin zu Gelbsucht, schweren Schäden im Magen-Darm-Trakt und Nierenversagen. Vor allem bei ungeimpften Tieren kann die Krankheit in kurzer Zeit tödlich verlaufen.

Der einzige Schutz vor der Leptospirose bietet die Impfung. Nach der Grundimmunisierung (Zwei Impfungen im Abstand von 4 Wochen) wird die Impfung jährlich aufgefrischt. Zusätzlich empfehlen wir, dass Sie Ihre Hunde nicht aus stehenden Gewässern und Pfützen trinken lassen.

Falls Sie weitere Fragen rund um das Thema Leptospirose und Impfen haben, beraten wir Sie gerne.

Am Dienstag, den 9. April 2019 ab 19:30 Uhr.

Unser Vortrag richtet sich an Schildkrötenbegeisterte Menschen und Jene, die es noch werden wollen.
Geleitet wird das Seminar von unserer Tierärztin Dr. Hiltrud Hüsgen – Fachtierärztin für Kleintiere mit Arbeitsschwerpunkt Reptilien und Vögel.

Die Hauptinhalte des Vortrages sind:
– Was ist eine Winterruhe und was ist dabei zu beachten
– Die Stoffwechselvorgänge während der Winterruhe
– Die häufigsten Probleme bei der Winterruhe und deren Folgen
– Was muss im darauffolgenden Frühjahr beachtet werden
– Raum für offene Fragen zum Thema

Der Vortrag findet im Seminarraum der Tierklinik Schwarzmann statt. Treffpunkt ist im Wartezimmer der Tierklinik. Anmeldungen bitte per Mail an office@tierklinik.at oder telefonisch während der Ordinationszeiten unter +43.5522.44264 oder direkt an der Rezeption. Die Kosten für die Teilnahme belaufen sich auf €25 pro Person.

In Österreich und vor allem auch im ländlichen Vorarlberg gibt es eine große Population von Streuner- bzw. Wildkatzen. Da diese Katzen meist auf sich allein gestellt sind, erhalten Sie in der Regel auch keine medizinische Betreuung. Krankheiten, Parasiten und durch Revierkämpfe verursachte Verletzungen sind dabei keine Seltenheit. Auch Krankheiten wie FIP, Leukose und Katzenschnupfen werden durch Streunerkatzen ausgebreitet und werden somit auch für unsere Haustiere zur Gefahr. Einige der Wildkatzen werden von Menschen gefüttert, andere leiden an starker Unterernährung und kämpfen täglich ums Überleben.

Damit wir den herrenlosen Katzen unnötiges Leid ersparen können, ist es uns ein großes Anliegen, auf die Kastrationspflicht von Freigängerkatzen hinzuweisen. In der Regel gebären Streunerkatzen ca. 3 mal pro Jahr Junge. Mit nur wenigen Monaten sind die Welpen geschlechtsreif und bringen selbst Junge zur Welt. Somit können aus einem Katzenpaar innerhalb weniger Jahre mehrere Millionen Katzen entstehen. Viele Streunerkatzen paaren sich mit unkastrierten Katzen die in einem Haushalt leben. Darum möchten wir an alle Katzenbesitzer appellieren, dass Sie Ihre Freigängerkatzen kastrieren lassen. Nur so kann eine unkontrollierte Vermehrung von Streunerkatzen und somit unnötiges Tierleid verhindert werden.

Was können Sie tun?
Lassen Sie Ihre Freigängerkatzen kastrieren. Laut Gesetz müssen alle Katzen kastriert werden, die ins Freie gelassen werden. Ausgenommen von dieser Regelung sind reine Wohnungskatzen sowie Zuchtkatzen. Da viele Freigängerkatzen als herrenlose Katzen im Tierheim oder beim Tierarzt abgegeben werden, empfehlen wir Ihnen zusätzlich, Ihre Katzen chippen und registrieren zu lassen, damit sie Ihnen als Besitzer zugeordnet werden kann.

Falls sich herrenlose Streunerkatzen in Ihrer Umgebung befinden, lassen Sie diese bitte kastrieren. Bei uns erhalten Sie nach telefonischer Anmeldung Lebendfallen, mit welchen Sie die Katzen einfangen können. Beim Tierarzt werden die Katzen untersucht, in Narkose gelegt, kastriert, medizinisch Versorgt und mit einer Tätowierung im Ohr gekennzeichnet. Anschließend sollten die Katzen wieder in Ihrem gewohnten Revier frei gelassen werden. Eine Abgabe im Tierheim oder die Vermittlung an Personen sind in der Regel nicht möglich, da diese Katzen an die Freiheit gewöhnt sind.

Wir stehen Ihnen selbstverständlich gerne für Terminvereinbarungen und Fragen rund um das Thema Kastration von Katzen sowie Streunern zur Verfügung. Dazu können Sie sich gerne telefonisch während der Ordinationszeiten, sowie jederzeit per Mail unter office@tierklinik.at melden.

Die Feiertage sind um und bei den meisten Menschen gab es jede Menge gutes Essen und leckere Weihnachtskekse. Doch auch viele Vierbeiner haben über die Feiertage das eine oder andere Leckerli mehr genossen.

Leider stellen wir immer wieder fest, dass sehr viele Katzen und Hunde ein paar Kilos zu viel auf den Hüften haben. Da die Gesundheit der Tiere für uns im Vordergrund steht, machen wir die Tierhalter selbstverständlich auf das Gewichtsproblem des Tieres aufmerksam. Vielen Tierhaltern ist das Übergewicht Ihres Tieres nicht bewusst und auch die Folgen für das Tier treten deshalb leider oft in Vergessenheit. Wir möchten Tierhaltern deshalb einige Tipps mit auf den Weg geben.

Damit eine Gewichtszunahme erkannt wird, ist es von Vorteil, wenn das Tier bei der jährlichen Vorsorgeuntersuchung beim Tierarzt gewogen wird. Wir protokollieren die Gewichtskurve und können frühzeitig erkennen, wenn sich das Gewicht positiv oder negativ verändert. Zusätzlich sollte der Tierbesitzer Zuhause das Gewicht – wenn möglich – kontrollieren bzw. Veränderungen im Körperbau wahrnehmen. Hierbei gilt: die Rippen sollten beim streicheln über den Brustkorb immer leicht zu spüren sein.

Folgen von Übergewicht:
Überflüssige Speckröllchen sind nicht nur optisch unschön, sondern bringen auch gesundheitliche Probleme mit sich. Übergewicht belastet die Gelenke und schädigt auf Dauer die Organe. Des Weiteren können die zusätzlichen Kilos ein Auslöser für Diabetes sein. Zusätzlich darf nicht vergessen werden, dass übergewichtige Tiere sehr träge und schlapp sind und sich meist nicht wohl fühlen in Ihrer Haut.

Wie Gewicht abnehmen?
Grundsätzlich gilt: Es ist nie zu spät auf die Bedürfnisse des Tieres einzugehen. In erster Linie spielt die Ernährung (Art des Futters sowie Menge und Leckerli) des Tieres eine große Rolle. Falsches Futter, zu viele Leckerlis oder gar Essenreste vom Tisch sind in der Regel die Ursache für Übergewicht. Deshalb sollte bei einem Tier, welches Gewicht reduzieren muss, die Ernährung genauer angeschaut und eventuell umgestellt werden. Gerne beraten wir Sie hierbei und passen die Ernährung individuell auf Ihr Tier an.

Der zweite Hauptfaktor in der Gewichtsreduktion ist die Bewegung. Viele dicke Tiere bewegen sich ungern, weshalb ein Teufelskreis entsteht. Achten Sie darauf, dass Ihr Hund täglich an Spaziergängen an der frischen Luft teilnimmt und sich ausreichend bewegt.
Auch übergewichtige Katzen können durch diverse Spielzeuge oder Futterbälle motiviert werden, aktiver zu sein.

Wir empfehlen unseren Kunden, mindestens einmal im Jahr zu einem Routinecheck zu uns in die Praxis zu kommen. Bei diesem Besuch kontrollieren wir selbstverständlich auch das Gewicht des Tieres und können so frühzeitig eine Gewichtszu- oder -abnahme erkennen.

Liebe Kunden.

 

🎄 Am 24.12.18 haben wir von 09:00 Uhr bis 11:00 Uhr für Sie geöffnet. Am 25.12.18 und 26.12.18 haben wir keine Ordination, sondern sind ausschließlich für Notfälle erreichbar. Ab 27.12.18 sind wir wie gewohnt für Sie da.

🍾 Am Montag, den 31.12.18 haben wir ebenfalls von 09:00 Uhr bis 11:00 Uhr Ordinationszeit. Am 01.01.19 sind wir selbstverständlich für Notfälle verfügbar.

Wir bitten Sie, sich im Notdienst sowie während unserer Ordinationszeiten telefonisch anzumelden um einen Termin zu vereinbaren, damit wir die Wartezeiten für Sie möglichst kurz halten können.

Wir wünschen unseren Kunden sowie Ihren vierbeinigen Lieblingen frohe und besinnliche Festtage!

Wir feiern 25 Jahre Tierklinik Schwarzmann!

Zu unserem 25. Jubiläum macht unser Team von Freitag den 09. November bis Sonntag den 11. November einen Betriebsausflug. Für Notfälle steht Ihnen trotzdem ein kleines Team unserer Klinik zur Verfügung. Wir bitten um telefonische Terminvereinbarung.

Wir bitten um Verständnis, dass wir in dieser Zeit nur dringenste Fälle behandeln können. Ab Montag, den 12. November sind wir wie gewohnt wieder für Sie und Ihre Tiere da.

Langsam wird es Herbst und es ist wieder die Zeit, in der Igel in unseren Gärten unterwegs sind. Doch nicht jeder gefundene Igel ist auf die Hilfe des Menschen angewiesen. Damit Sie wissen, welcher Igel auf Hilfe angewiesen ist, haben wir einen Leitfaden erstellt.

 

Das Thema Mund- und Zahnhygiene gerät bei unseren Vierbeinern leider oft in den Hintergrund. Immer wieder werden uns Hunde und Katzen vorgestellt, deren Gebiss sich in einem schlechten Zustand befindet. Auch Tiere leiden unter Zahnschmerzen, welche sich jedoch oft erst spät beim Tierbesitzer bemerkbar machen.

Im Maul von Hunden und Katzen bildet sich aus den anfänglichen Ablagerungen (Plaque) in relativ kurzer Zeit harter Zahnstein auf den Zähnen. Dieser sitzt so fest auf dem Zahn und unter dem Zahnfleischrand, dass er sich durch beispielsweise Kauartikel oder Zähneputzen nicht mehr entfernen lässt. Wird der Zahnstein jedoch nicht rechtzeitig entfernt, kann dies zu Zahnfleischentzündungen und lockeren Zähnen bis hin zum Zahnverlust führen. Starke Entzündungen sind dabei die Folge, welche nicht nur Mundgeruch und Schmerzen auslösen, sondern sich auch auf die allgemeine Gesundheit Ihres Tieres negativ auswirken kann. So können die zahlreichen, im Zahnstein befindlichen Bakterien auch über das Blut in andere Organe gelangen und z.B. an der Herzklappe anlagern. Bereits vor der Maul- und Zahnreinigung sollte in der Regel eine Antibiotikagabe stattfinden. Deshalb bitten wir Sie, sich bei Auffälligkeiten im Maul Ihres vierbeinigen Lieblings bei uns zu melden, um einen Untersuchungstermin zu vereinbaren.

Damit es gar nicht erst zu solchen Auswirkungen kommen kann empfehlen wir, Ihr Tier mindestens einmal jährlich für einen Gesundheitscheck bei uns in der Tierklinik vorzustellen. Wichtig ist selbstverständlich auch, dass das Gebiss des Vierbeiners vom Tierbesitzer selbst regelmäßig kontrolliert wird und bei Problemen (starker Mundgeruch, erschwerte Futteraufnahme, Reiben der Wange mit den Pfote oder am Boden etc.) der Tierarzt aufgesucht wird.

In unserer Klinik stehen Ihnen Spezialisten im Gebiet der Zahnmedizin zur Verfügung. Im Laufe einer Zahnreinigung, die bei einem Tier ausschließlich in Narkose erfolgen kann, wird der Zahnstein mittels der besonders schonenden Ultraschallmethode entfernt. Anschließend wird die gesamte Maulhöhle und das Gebiss kontrolliert. Für eine professionelle und genaue Beurteilung der Zähne sowie der Zahnwurzeln werden bei Bedarf Röntgenbilder mit unserem hochmodernen Zahnröntgen angefertigt. Eitrige Zähne oder Zähne mit freiliegenden Zahnhälsen müssen chirurgisch entfernt werden. Zuletzt werden alle Zähne poliert um die Zahnoberfläche zu glätten und sie vor einem neuen Anhaften von Zahnstein zu schützen. Um die erneute Entstehung von Zahnstein zu verlangsamen bzw. zu verhindern und die Maulflora gesund zu erhalten, stehen verschiedene Produkte zur Verfügung, zu denen wir Sie gerne beraten.

Sollte Ihr Hund oder Ihre Katze unter Zahnproblemen leiden, vereinbaren Sie bitte einen Termin an dem wir Ihren vierbeinigen Liebling genau untersuchen und Sie über eventuelle weitere Therapiemaßnahmen informieren können.

Auf den Bildern ist die Maulhöhle eines älteren Hundes zu sehen. Das erste Bild zeigt die Zähne vor der Zahnreinigung, das zweite Bild entstand nach dem Entfernen des Zahnsteins.